Hallen Kalk

Das Gelände prägte jahrzehntelang als aufstrebender Produktionsstandort des Maschinenbaus den Stadtteil Köln-Kalk. In Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels wurden die für ihre Zeit technisch und architektonisch bedeutsamen Werkshallen Ende der 1990er Jahre zum Teil aufgegeben. Für einzelne Hallen wurden Nachnutzungen gefunden, andere wurden abgebrochen. Innerhalb des Betrachtungsraumes stellt sich inzwischen der Großteil der alten Werkshallen und Freiflächen als mindergenutzt dar und bildet Potentialflächen für eine großräumige Entwicklung. Aufgrund der Größe und Lage des Gebietes in direkter Nachbarschaft zum Bezirkszentrum Kalk besteht die Chance, mit einer Umstrukturierung den Stadtteil prägend zu gestalten.

Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hat mit Beschluss vom 30.03.2017 die Verwaltung mit der Durchführung eines geeigneten Planungsverfahrens beauftragt.

Ziel des jetzt stattfindenden Werkstattverfahrens ist es, die konzeptionellen Grundlagen für die zukünftigen Entwicklungen des Kalker Südens zu legen. Hierzu ist ein nutzungsstrukturelles, städtebauliches und freiraumplanerisches Gesamtkonzept unter Berücksichtigung des historischen Gebäudebestandes zu erarbeiten.

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